Über Mich

In einer Glaubensgemeinschaft erlebte ich die Unterdrückung wie im Mittelalter:

Unverheiratet schwanger, der Vater meines Kindes nicht zur Gemeinschaft zugehörig: Unmissverständlich wurde mir mitgeteilt, dass ich bei Zeremonien nicht mehr teilnehmen durfte und somit öffentlich an den Pranger stellte.

Es gipfelte darin, dass ich aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden sollte und meine Eltern mir mit Kontaktabbruch drohten, wenn ich mich zum Vater des Kindes bekennen würde.

Was ich dann getan habe, entschied über meinen weiteren Weg. …

Was tust du, wenn du am Pranger stehst?

 Du nimmst die Schuld auf dich und kehrst zurück in die Gemeinschaft, die sie dir auferlegt hat.

  Du gehst deinen Weg, aber alleine.

Ich entschied mich für . Etwas in mir kam dadurch in Verbindung mit einer Kraft und es gab kein Zurück mehr.

Trotz dem Ja zu meinem Weg, war da gleichzeitig eine große Verunsicherung und ein Stück von meinem Selbstvertrauen hat sich aufgelöst. Es bricht viel Halt weg, wenn du ein System verlässt. Das System könnte ja recht haben, und ich habe mich in vielen Aspekten in Frage gestellt…

 

Es folgten viele Jahre, in denen dieses Ja zu meinem Weg immer wieder geprüft wurde und ich überhaupt lernen musste: Wer bin ich selbst? Was kann ich? Was will ich, wenn ich nicht nur gefallen möchte?

Überall da, wo ich meiner Intuition wirklich folgte, schenkte mir das Leben Zeugnisse, kleine Wunder, die man oft im Alltag übersieht: Ein kleiner Herzstein, den ich fand. Eine Frau, die auf mich zukam, und mir sagte, dass ich eine gute Mutter bin…

Ich ging meinen Weg Stück für Stück und fand immer mehr Vertrauen in das, was ich spürte und was sich als wahr und wertvoll herausstellte.

Meine wirkliche Befreiung fand statt, als mein Partner eine Außenbeziehung hatte. Ich wurde völlig auf mich zurückgeworfen. Meinen Selbstwert konnte ich definitiv nicht mehr über das Außen definieren. Selbstvertrauen war zu dem Zeitpunkt ein Fremdwort.

Wieder hatte ich zwei Möglichkeiten:

Mich als Opfer der Umstände zurückziehen und leiden.
  Aufstehen in meiner weiblichen Kraft, die Liebe für mich vor allem in mir selbst finden. Und mir selbst der beste Spiegel sein.

Ich entschied mich für den unbequemeren, aber wahrhaftigen Weg. Dadurch lebe ich heute noch in der gleichen, gestärkten und wundervollen Beziehung. 

Heute

Ich habe viele Aus- und Weiterbildungen gemacht, um Frauen auf ihrem Weg zu begleiten. Ich habe mich mit anderen Frauen verbunden, die ebenfalls ihre Geschichte gewandelt haben und für sich und ihren ganz individuellen Weg einstehen. Als Frauenbegleiterin unterstütze ich Frauen auf ihrem individuellen Weg.  

Ich tue meine Arbeit, weil ich jeder Frau wünsche, dass sie den Teil in ihrem Leben findet, der fehlt.

Dass das Weibliche wieder Raum bekommt und wir die Kraft haben und das Vertrauen in uns selbst, die Unterdrückung zu beenden, auf welcher Ebene sie auch immer stattfindet.

Das findet nicht immer von heute auf morgen statt, aber mit guter Begleitung geht es leichter und schneller.

Auch du hast jetzt zwei Möglichkeiten:

Du verlässt diese Homepage und vergisst, was du gelesen hast.
  Du fühlst ein Glitzern im Bauch und spürst einen möglichen Aufbruch, deiner weiblichen Intuition zu folgen.

Du weisst, ich habe immer gewählt. Wenn du das auch tust, ist hier das Kontaktformular, um ein kostenloses Vorgespräch zu führen, wie deine Reise aussehen kann.

Ich freu mich auf dich!